Dynamische Präsentationen


Elevator-Pitch: Präsentationen dynamisch gestalten

PraesentationPräsentationen sind nicht jedermanns Sache. Wie kann man in Präsentationen überzeugen, ohne ein geborener Redner zu sein?

“Ein Dichter wird geboren, ein Redner dagegen wird gemacht. “Reden ist erlernbar”. Das haben bereits die alten Römer erkannt. Im Grunde kommt es bei allen Präsentationstechniken auf Authentizität an. Wer etwas zu sagen hat, wird auch gehört. Eine gelungene Präsentation bietet mehr als einen schlüssigen Aufbau und eine klassische Folienpräsentation: Gestik, Mimik, Stimme und Überzeugung müssen stimmen.

 

Ein paar Rhetorik-Regeln:

“Tell the audience what you are going to say, say it, and then tell them what you have said”. Diese “goldene Regel” des Aufbaus verweist auf die Abfolge von Einleitung, Hauptteil und Schluss. Erklären Sie dem Publikum in der Einleitung zunächst, welche Bedeutung das Thema hat, und gehen Sie auf Ziel, Gliederung, Ablauf und Dauer Ihrer Präsentation ein. Im Hauptteil folgen dann Kapitel für Kapitel Ihre Kernbotschaften. Aussagen, die wichtig sind, können Sie rhetorisch besonders hervorheben. Greifen Sie zum Schluss Ihre Einleitungsthese wieder auf. Grundsätzlich gilt: Sagen Sie das Allgemeine vor dem Konkreten, das Unwichtige vor dem Wichtigen und die schlagende These am Schluss wie ein Feuerwerk, dass am Ende folgt.

Bevor Sie beginnen, Ihre Präsentation auszuarbeiten, vergegenwärtigen Sie sich zunächst die Kernaussagen und entwickeln Sie den Vortrag dann ausgehend von diesen Thesen. Bedenken Sie unbedingt, welches Vorwissen Ihre Zuhörer haben. Ein fachkundiges Publikum mit Basiswissen zu langweilen ist ebenso unklug wie eine nicht vorgebildete Zuhörerschaft mit detailliertem Expertenwissen zu überfordern. Bildern, Emotionen und Geschichten kann sich keiner entziehen. Wer es schafft, langweilige Statistiken in eine lebendige Geschichte zu verpacken, Witze oder Insiderwissen anzubringen, erreicht sein Publikum.